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Ist die Maklerprovision verhandelbar – und welche Alternativen gibt es zu 3 %? Privatverkauf, Fixpreis und Paketmodell ehrlich verglichen.

Ja, die Maklerprovision ist verhandelbar. Die 3 % sind in Österreich der gesetzliche Höchstsatz für Verkäufer, kein fixer Preis. Alternativen sind der Privatverkauf, Makler mit Fixpreis und Paketmodelle, bei denen Sie nur für die Leistungen zahlen, die Sie wirklich brauchen. Bei SE Immobilien wählen Verkäufer zwischen 1 %, 2 % und 3 %.

Kurz beantwortet

Ja, die Maklerprovision ist verhandelbar. Die 3 % zuzüglich USt sind in Österreich die gesetzliche Obergrenze für Verkäufer – kein Fixpreis. Fällig wird die Provision nur, wenn der Verkauf tatsächlich zustande kommt.

Wer nicht pauschal 3 % zahlen möchte, hat drei Alternativen: selbst verkaufen, einen Makler mit Fixpreis beauftragen oder ein Paketmodell wählen, bei dem die Provision vom Leistungsumfang abhängt. Bei SE Immobilien wählen Verkäufer zwischen 1 %, 2 % und 3 %.

Warum sich viele Verkäufer über die Provision ärgern

Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind 3 % inklusive USt 14.400 €. Der Ärger entsteht selten über den Betrag allein, sondern darüber, dass unklar bleibt, was dafür geleistet wird. Ein Inserat online zu stellen, ist schnell erledigt. Wert entsteht durch eine realistische Bewertung, gute Vorbereitung, die Prüfung der Käufer, eine professionelle Verhandlung und eine sichere Abwicklung bis zum Grundbuch.

So verhandeln Sie die Provision

Die Alternativen im Vergleich

ModellKosten für VerkäuferWas Sie selbst übernehmenPasst für
Privatverkaufkeine Provisionalles: Bewertung, Unterlagen, Inserate, Besichtigungen, Käuferprüfung, VerhandlungVerkäufer mit Zeit und Erfahrung
Klassischer Maklermeist bis 3 % zzgl. UStwenigwer alles abgeben möchte
Fixpreis-Modellfixer Betragmeist Besichtigungen und Verhandlungwer planbare Kosten will
Paketmodell (z. B. SE Immobilien)1 %, 2 % oder 3 % zzgl. UStje nach Paketwer Kosten und Aufwand selbst abwägen will
Für Verkäufer provisionsfreikeine ProvisionwenigKäufer zahlen mehr – das kann den erzielbaren Preis beeinflussen

Privatverkauf: Was Sie sparen und was Sie riskieren

Ein Privatverkauf kann sich lohnen. Viele Eigentümer unterschätzen aber, dass der Preisunterschied durch schlechte Vorbereitung oft höher ist als die gesparte Provision.

Der Mittelweg: Provision nach Leistung

Bei SE Immobilien entscheiden Sie selbst, wie viel wir übernehmen. Die Provision fällt nur bei Erfolg an, jede Leistung steht vor der Unterschrift schwarz auf weiß, und Sie haben dieselben Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis zum Notartermin.

PaketProvisionBeispiel 400.000 € (inkl. USt)Leistung
Selbstverkauf Plus1 % oder 1.999 € fix4.800 € bzw. 2.398,80 €Profi-Fotos und Video, Marktwerteinschätzung, Exposé, Inserate, Strategie- und Rechtsgespräch. Besichtigungen machen Sie selbst.
Komfort2 %9.600 €zusätzlich Anfragen, Käuferprüfung, Besichtigungen, Verhandlung, Begleitung bis zum Abschluss
Premium3 %14.400 €zusätzlich Drohne, Begehungsvideo, intensive Social-Media-Vermarktung, Käufernetzwerk

Checkliste: Makler-Angebote richtig vergleichen

Häufige Fragen

Ist die Maklerprovision verhandelbar?
Ja. Die 3 % zzgl. USt sind der gesetzliche Höchstsatz für Verkäufer, keine Pflicht. Verhandeln Sie vor der Unterschrift unter den Vermittlungsauftrag und lassen Sie sich die Leistungen schriftlich geben.
Gibt es Makler mit weniger als 3 % Provision?
Ja. Es gibt Fixpreis- und Paketmodelle. Bei SE Immobilien wählen Verkäufer zwischen 1 % (alternativ 1.999 € fix), 2 % und 3 %, jeweils zzgl. USt und nur bei Erfolg.
Lohnt sich ein Privatverkauf ohne Makler?
Er spart die Provision, verlagert aber Bewertung, Unterlagen, Besichtigungen, Käuferprüfung und Verhandlung zu Ihnen. Ein falscher Angebotspreis kostet oft mehr als die gesparte Provision. Ein Mittelweg ist ein Paket, bei dem der Makler nur Bewertung, Unterlagen und Vermarktung übernimmt.
Was bekomme ich bei SE Immobilien für 1 % Provision?
Profi-Fotos und Video, eine Marktwerteinschätzung, ein Exposé, Inserate auf allen großen Plattformen für drei Monate und ein 90-minütiges Strategie- und Rechtsgespräch. Die Besichtigungen führen Sie selbst durch.
Was ist ein Doppelmakler?
Ein Makler, der für Verkäufer und Käufer tätig ist und von beiden Seiten Provision erhalten darf. Das ist in Österreich üblich und zulässig, muss aber offengelegt werden.
Muss ich Provision zahlen, wenn der Verkauf nicht zustande kommt?
Nein. Nach dem Maklergesetz entsteht der Provisionsanspruch grundsätzlich erst mit dem rechtswirksamen Abschluss des Kaufvertrags.

Quellen

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